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Gewinneinbruch bei Metro03.05.2006 Der Handelskonzern Metro hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres deutlich weniger verdient als im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter sank auf 6,4 Millionen Euro nach 11,4 Millionen Euro, wie der weltweit drittgrößte Handelskonzern am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte.Der Umsatz des Konzerns, zu dem Handelsketten wie real, Galeria Kaufhof, Saturn und Mediamarkt gehören, sei um knapp fünf Prozent auf 13,3 Milliarden Euro gestiegen. Diese Entwicklung sei im wesentlichen vom Auslandsgeschäft getragen worden. Hier seien die Erlöse um mehr als 13 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro angewachsen. Analysten hatten im Mittel mit einem Gesamtumsatz im ersten Quartal von 13,2 Milliarden Euro gerechnet. Im weiteren Verlauf des Jahres rechnet Metro-Vorstandsvorsitzender Hans-Joachim Körber mit einer Belebung des Einzelhandelsgeschäfts wegen der anstehenden Fußball-WM und Vorzieheffekten aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung. Der Konzern bestätigte seine Prognose für 2006, den Umsatz um vier bis sechs Prozent und das Ergebnis je Aktie um fünf bis acht Prozent steigern zu wollen. Im Vorjahr hatte Metro 56 Milliarden Euro umgesetzt und ein Ergebnis von 2,47 Euro je Aktie erzielt. Aufgrund eines erfreulichen Ostergeschäftes sei Metro auch gut in das laufende zweite Quartal gestartet. ©ddp Allianz verdient mehr als erwartet03.05.2006 Der Finanzkonzern Allianz hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres aufgrund hoher Gewinne aus Kapitalanlagen sowie ausbleibender Belastungen aus Naturkatastrophen mehr verdient als von Marktbeobachtern erwartet. Der Überschuss erhöhte sich von Januar bis März von 1,3 Milliarden Euro auf knapp 1,8 Milliarden Euro, wie der Konzern am späten Dienstagabend in München mitteilte.Alle Segmente hätten zu der positiven Entwicklung im ersten Quartal beigetragen, teilte die Allianz weiter mit. Angesichts "der guten Entwicklung der Kapitalmärkte" habe ein großer Teil der für das Gesamtjahr geplanten Gewinne aus Kapitalanlagen bereits in den ersten drei Monaten realisiert werden können, hieß es weiter. Die Tochter Dresdner Bank und Teile des Lebensversicherungsgeschäfts hätten davon profitiert. Zudem seien Belastungen aus Naturkatastrophen von Januar bis März ausgeblieben. Für das Gesamtjahr geht die Allianz weiter von einem Überschuss von 4,9 Milliarden Euro aus. Damit bekräftigte der Konzern bisherige Aussagen, wonach er für das laufende Jahr für den Überschuss einen Zuwachs von zehn Prozent erwartet nach einem Reingewinn im Vorjahr von rund 4,4 Milliarden Euro. Die endgültigen Zahlen für das erste Quartal will die Allianz am 12. Mai vorlegen. © ddp "Die Deutschen verschieben eher einen Möbelkauf als ihren Urlaub"03.05.2006 Der weltgrößte Reisekonzern TUI rechnet in diesem Jahr mit steigenden Urlaubsausgaben der Deutschen. "Die Deutschen werden in diesem Jahr wieder mit Abstand Reiseweltmeister sein", sagte TUI-Chef Michael Frenzel der "Bild"-Zeitung (Mittwochausgabe). Dabei werde auch wieder mehr Geld für den Urlaub ausgegeben.Zu den wichtigsten Zielen gehören nach Angaben Frenzels der Mittelmeerraum und insbesondere Mallorca als beliebtester Urlaubsort. Aber auch Italien und Griechenland würden stark gebucht. Neben Deutschland seien die USA, Marokko und Ostafrika im Trend, ebenso Reisen per Schnäppchenflug in europäische Städte. Als allmählich beliebter werdende Langstreckenziele sieht der TUI-Chef Brasilien, Vietnam und die Kapverden. Trotz der Fußballweltmeisterschaft sei der Juni der am besten gebuchte Monat. © ddp |




















