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Sachsen-Anhalt hat im Februar 5200 mehr Arbeitslose

Die Zahl der Arbeitslosen in Sachsen-Anhalt ist im Februar um 5200 Personen im Vergleich zum Vormonat angestiegen.
Allerdings bleibt die Arbeitslosenquote durch diesen kleinen Anstieg um 30900 Personen unter dem Jahr zuvor, insgesamt hatte Sachsen-Anhalt in den vergangenen 9 Jahren durchgehend schlechtere Quoten als aktuell. Die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich in diesem Jahr innerhalb eines Monats um 4 Punkte, sie lag damit bei 20,8 und somit 2,1 Prozent unter dem Vorjahr. Die Landkreise Sangerhausen und Mansfelder Land sind von der Arbeitslosigkeit am stärksten Betroffen, dort ist praktisch jeder vierte Erwerbstätige ohne Arbeit. Deutlich besser ist die Lage hingegen in Wernigerode und Saalkreis, wo die Quote jeweils etwa bei 15 Prozent liegt. Allerdings wird sich die Lage sicherlich in den nächsten Monaten wieder verbessern, denn alleine gegen Ende Februar meldeten die privaten und öffentlichen Arbeitgeber rund 7500 offene Stellen, seit Beginn des Jahres waren insgesamt mehr als 13000 offene Stellen gemeldet worden. Vor allem befinden sich diese im Dienstleistungsbereich, aber auch Facharbeiter im Bereich Metall und Industrie, Elektroberufe sowie Soziale und Erziehungsberufe erleben gerade einen deutlichen Aufschwung auf dem Stellenmarkt. Bei den jugendlichen Arbeitslosen erhöhte sich im Februar die Zahl um etwa 1600, die Sachsen-Anhalter über 50 Jahre stiegen in der Quote nur leicht um etwa 800. Diese beiden Werte blieben dabei allerdings deutlich unter den Werten des Vorjahres.



Sein oder Nichsein, das ist hier die Frage. Ausspruch des englischen Schriftstellers



Senat stoppt die Wohnungsbaugesellschaft Mitte

Die von der Insolvenz bedrohte Wohnungsbaugesellschaft Mitte darf laut Senat vorerst nur etwa 3000 Wohnungen verkaufen, wobei rund 1300 dieser Wohnungen sich in Hohenschönhausen befinden, so äußerte sich der Vizesprecher dieser Gesellschaft am vergangenen Dienstag.
. Das gesamte Sanierungskonzept der Gesellschaft soll nun zunächst noch einmal geprüft werden, dabei soll unter anderem auch die Frage geklärt werden, wie die Wohnungen verkauft werden sollen, ob es eher Einzel- oder Blockverkäufe geben wird und vor allem auch in welcher Größenordnung sich diese bewegen werden. Unter anderem steht auch die Frage, wer als Käufer in Frage kommen kann, noch offen. Die HoWoGe hat bereits ihr Interesse an den Wohnungen der WBM Kund getan und soll nun unter Umständen durch den Einfluss des Senats ohne eine vorherige Ausschreibung zum Zuge kommen, allerdings steht dies noch nicht fest. Der Bürgermeister hingegen betonte, dass öffentliche Einrichtungen lediglich im offenen Wettbewerb mit privaten Bietern einen Kauf erlangen sollten, außerdem schloss er einen Kauf unter dem Marktwert bereits im Vorfeld aus. Zudem wurden Stadt und Finanzverwaltung aufgefordert ein Gesamtkonzept für die öffentlichen Gesellschaften auszuarbeiten, dieses sollte in jedem Fall noch vor den Käufen fertig gestellt werden, damit durch die Verkäufe nicht etwa ein Widerspruch gegen die neuen Regelungen auftreten könnte. Immerhin verfügt Berlin über 6 verschiedene Wohnbaukonzerne, denen rund 175000 Wohnungen gehören, insgesamt sind diese Konzerne in einer Höhe von 7,7 Milliarden verschuldet.
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Metaller-Warnstreiks führen zu Stillstand

Mit mehr als 4000 Mitarbeitern fand am Dienstag ein Aktionstag beim Porschewerk statt, an dem es zu verschiedenen Kundgebungen vor dem Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen kam.
Insgesamt nahmen laut IG Metall schon mehr als 43000 Beschäftigte an den Aktionen der IG Metall im Metall und Elektrobereich teil, die seit März stattfinden. Auch John Deere in Mannheim und WMF in Geislingen stehen noch auf der Liste der Streikenden. Unter anderem geht es bei den Streiks auch um die Erholzeiten, die bisher vielen Bandarbeitern im Raum Baden-Württemberg zustanden. Ein Arbeitgeberverband hat diese Regelung nun gekündigt. Die Verhandlungen haben inzwischen bereits 3 Runden Laufzeit gehabt, bisher ohne Erfolg, jedes Mal mussten sie wieder vertagt werden. Kommt es im März nicht zu einer Einigung will die IG Metall unter Umständen diesen Streitfall mit in die Tarifregelungen aufnehmen um so Abhilfe zu schaffen. Sprecher der verantwortlichen von Südwestmetall, die die Streichung der Erholzeiten gefordert hatten sagten nun, dass die Behauptungen der Gewerkschaften so gar nicht wahr seine. Es ging lediglich darum allgemeine Erholzeiten abzuschaffen, da diese zu Nachteilen im Wettbewerb führen würden. Erholzeiten im Einzelfall, für solche Mitarbeiter, die entsprechend aus arbeitswissenschaftlichen Gründen einen Anspruch darauf hätten sollte es aber weiterhin geben.



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