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Zahl der Arbeitslosen steigt im Februar um 520028.02.2006 In Sachsen-Anhalt ist im Februar die Zahl der Arbeitslosen um 5200 auf 264 300 gestiegen. Nach Angaben der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit waren das aber 30 900 weniger als vor Jahresfrist. Damit fiel die Arbeitslosigkeit in diesem Wintermonat geringer aus als in den vergangenen neun Jahren, wie die Agentur am Dienstag in Halle feststellte.Die Arbeitslosenquote - bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen - erhöhte sich binnen Monatsfrist um 0,4 Punkte auf 20,8 Prozent. Im Februar 2005 lag die Quote bei 22,9 Prozent. Am härtesten sind der Landkreis Sangerhausen und das Mansfelder Land betroffen, wo mehr als jeder vierte Erwerbstätige eine Arbeit sucht. Besser sah es mit 14,9 Prozent im Landkreis Wernigerode und mit 15,8 Prozent im Saalkreis aus. Private und öffentliche Arbeitgeber meldeten im zu Ende gehenden Monat 7500 und seit Jahresbeginn 13 000 freie Stellen. Gesucht wurden vor allem Beschäftigte in Dienstleistungs-, Metall- und Elektro- sowie Sozial- und Erziehungsberufen. Die Zahl junger Arbeitsloser erhöhte sich vom Januar zum Februar um 1600, blieb aber weiter unter dem Vorjahreswert. Bei den über 50-Jährigen erhöhte sich die Arbeitslosigkeit zum Vormonat nur leicht um 800 und blieb deutlich unter Vorjahresniveau. Ohne Beschäftigung waren im Februar 72 000 ältere Sachsen-Anhalter. ©ddp Sein oder Nichsein, das ist hier die Frage. Ausspruch des englischen Schriftstellers Senat stoppt WBM07.03.2006 Die insolvenzbedrohte städtische Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) darf zur Abwendung einer Pleite vorerst nur 3000 Wohnungen verkaufen. 1300 von ihnen sollen laut einem Senatsbeschluss der ebenfalls kommunalen HoWoGe in Hohenschönhausen zum Erwerb angeboten werden, wie Vizesenatssprecher Günter Kolodziej am Dienstag sagte.Das bestehende Sanierungskonzept der WBM werde nochmals überprüft, sagte der Sprecher. Dabei solle unter anderem geklärt werden, ob es Einzel- oder Blockverkäufe geben solle, welche Größenordnung angemessen sei und wer als Käufer in Frage komme. Veräußert werden dürften deshalb zunächst nur 3000 Wohnungen. 1700 sollen in der Neuköllner Dammwegsiedlung abgestoßen werden. An wen, ist noch unklar. Die HoWoGe, die bereits ihr Interesse am Kauf eines Teils der WBM-Wohnungen erklärt hatte, soll nach dem Willen des Senats jetzt ohne Ausschreibung zum Zuge kommen. Dagegen hatte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) nach der Senatsklausur in der vergangenen Woche betont, dass sich ein öffentliches Unternehmen nur im Wettbewerb mit anderen Bietern bewerben könne. Zugleich schloss er einen Verkaufspreis unter dem Marktwert aus. Kolodziej sagte nur, der Erlös müsse ausgehandelt werden. Zugleich hat der Senat nach Angaben des Sprechers die Stadtentwicklungs- und die Finanzverwaltung aufgefordert, bis Ende 2006 ein Gesamtkonzept für die städtischen Gesellschaften zu erarbeiten. Die Senatsmitglieder in den Aufsichtsräten der Unternehmen würden dafür Sorge tragen, dass es bis dahin keine Wohnungsverkäufe gebe, die das Konzept "konterkarieren". Besonders die Linkspartei.PDS hatte eine Trennung von kommunalen Beständen über die WBM hinaus abgelehnt. Berlin verfügt über sechs Wohnungsbaukonzerne mit insgesamt rund 175 000 Wohnungen. Die Unternehmen sind mit rund 7,7 Milliarden Euro verschuldet. © ddp Spiegelhersteller Bad spiegel Metaller-Warnstreiks führen zu Stillstand bei Porsche07.03.2006 Mit einem Aktionstag bei der Porsche AG sind am Dienstag die Warnstreiks in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie fortgesetzt worden. Nach Angaben der IG Metall beteiligten sich insgesamt über 4000 Mitarbeiter des Sportwagenherstellers an zwei Kundgebungen vor dem Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen.Betroffen von Protestaktionen waren außerdem die Firmen Blanco, Märklin, Mann + Hummel sowie Dürr und Modine. Seit Beginn der Warnstreiks am 1. März beteiligten sich laut IG Metall insgesamt knapp 43 000 Beschäftigte an Aktionen. Für Mittwoch sind unter anderem bei John Deere in Mannheim und bei WMF in Geislingen Warnstreiks geplant. In der Auseinandersetzung geht es um bezahlte Erholzeiten, die bislang einem Teil der Bandarbeiter in Baden-Württemberg zustanden. Der Arbeitgeberverband Südwestmetall hat die Regelung gekündigt. Die Verhandlungen darüber waren am Montag in dritter Runde ohne Annäherung auf den 17. März vertagt worden. Die IG Metall will den Konflikt notfalls in die Entgelt-Tarifrunde einbringen, wenn es im März nicht zu einer Einigung kommt. Der Südwestmetall-Vorsitzende Otmar Zwiebelhofer wies am Dienstag in Stuttgart Darstellungen der Gewerkschaft als "unverantwortlich und unwahr" zurück, wonach die Arbeitgeber die Pausen abschaffen wollen. Wo es arbeitswissenschaftlich gerechtfertigt sei, sollen auch künftig Erholzeiten gewährt werden, betonte er. Die Arbeitgeber seien jedoch gegen die "pauschale Gewährung" von Mindest-Erholzeiten unabhängig von der arbeitsbedingten Ermüdung. Dies sei ein "nicht mehr hinzunehmender Wettbewerbsnachteil". © ddp |




















