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Erfolgreicher Gesprächsmarathon in Nürnberg28.02.2006 Im nächtlichen Verhandlungsmarathon über die Zukunft des von der Schließung bedrohten Nürnberger AEG-Stammwerks haben sich beide Seiten auf ein Ergebnis geeinigt. Über die Details sei zunächst Stillschweigen vereinbart worden, sagte ein Sprecher der IG Metall am Dienstag.Bis Dienstagmorgen hatten Vertreter der IG Metall und des AEG-Mutterkonzerns Eletrolux an einem geheimen Ort in München vor allem über die Höhe der Abfindungen für die 1750 Beschäftigten gesprochen. Erstmals hatte an den Gesprächen auch der Bahn-Vorstand und frühere bayerische Wirtschaftsminister Otto Wiesheu als Vermittler teilgenommen. Dem Sprecher zufolge werden die Gewerkschaftsmitglieder in den nächsten Tagen zu einer zweiten Urabstimmung aufgerufen, in der entschieden wird, ob das Ergebnis angenommen oder verworfen wird. Electrolux hatte im Dezember beschlossen, das Nürnberger Werk bis Ende 2007 zu schließen und die Wasch- und Spülmaschinenproduktion nach Polen und Italien zu verlegen. Seit 20. Januar streiken die Beschäftigten. ©ddp Leuchtspiegel Zahl der Arbeitslosen nimmt im Februar nur leicht zu28.02.2006 Nach einem außergewöhnlich starken Anstieg im Januar ist die Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz in den vergangenen vier Wochen auf dem bisherigen Niveau verharrt. Nach Angaben der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Agentur für Arbeit vom Dienstag waren im Februar insgesamt 185 200 Frauen und Männer arbeitslos, knapp 400 oder 0,2 Prozent mehr als im Januar.Wie die Arbeitsagentur weiter mitteilte, meldeten die Betriebe wieder mehr freie Stellen und kündigten damit Einstellungen für die kommenden Wochen an. Die Beschäftigungslage, die seit Mitte 2002 rückläufig war, habe sich damit stabilisiert. Zwar seien noch nicht alle Einbußen im verarbeitenden Gewerbe durch Gewinne im Dienstleistungsbereich kompensiert werden - das Niveau des Vorjahres werde aber nur noch geringfügig unterschritten. Die Jugendarbeitslosigkeit nahm im Februar den Angaben zufolge wieder zu. Als Grund wurde angegeben, dass Jugendliche, die ihre Lehre abgeschlossen haben, nicht übernommen wurden. Zu einem geringeren Teil sei die Zunahme auch auf auslaufende arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zurückzuführen, bei denen nicht alle Teilnehmer den Übergang in den Beruf schafften. In der Altersgruppe unter 25 Jahren wurden Mitte Februar 25 900 Arbeitslose gezählt, knapp 1100 oder 4,3 Prozent mehr als vier Wochen zuvor. © To Be or not to Be: That is the question! Zitat William Shakespeare Arbeitslosenzahl in Hessen leicht gestiegen28.02.2006 Die Zahl der Arbeitslosen in Hessen ist im Februar jahreszeitlich bedingt leicht gestiegen. Insgesamt waren rund 311 900 Menschen ohne Job und damit knapp 3600 mehr als im Januar, wie die hessische Arbeitsagentur am Dienstag in Frankfurt am Main mitteilte. Die Arbeitslosenquote kletterte von 10,1 Prozent im Januar auf nunmehr 10,2 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie 10,1 Prozent betragen.Mehr Arbeitslose gab es vor allem in den witterungsabhängigen Wirtschaftszweigen wie dem Bau. Negativ wirkten sich ferner auslaufende Ausbildungsverträge aufgrund vorgezogener Prüfungstermine aus. Dagegen verzeichneten die Arbeitsvermittler im Angestelltenbereich leicht abnehmende Arbeitslosenzahlen. ©ddp Spiegel |




















