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Telekom hat Lieferschwierigkeiten bei altem iPhone16.06.2008 Das Multimediahandy iPhone der ersten Generation wird in Deutschland offenbar in wenigen Tagen ausverkauft sein. Der exklusive Apple-Partner T-Mobile kämpfe mit Lieferengpässen und habe bereits Geräte aus Österreich für den deutschen Markt abziehen müssen, berichtet die \"Welt\". \"Wir werden einige Wochen lang überhaupt nicht liefern können\", zitiert das Blatt einen T-Mobile-Manager. In anderen Ländern gibt es bereits seit längerem Lieferschwierigkeiten für die erste iPhone-Version, was als Hinweis auf die inzwischen vorgestellte zweite Version gewertet wird.Das neue Modell des iPhone soll ab 11. Juli in Deutschland verkauft werden. Mit einem großen Absatz der alten Geräte ist daher nicht mehr zu rechnen: Die neue Version kann mehr und soll weniger kosten als der Vorgänger. T-Mobile hatte am Wochenende verkündet, das Multimediahandy bereits ab einem Euro verkaufen zu wollen - in diesem Fall allerdings nur in Verbindung mit einem Zwei-Jahres-Vertrag mit hohen monatlichen Kosten. Nutzer des aktuellen iPhones sollen der \"Welt\" zufolge die Möglichkeit haben, gegen Aufpreis auf das neue iPhone umzusteigen. Apple-Chef Steve Jobs hatte das neue iPhone am vergangenen Montag vorgestellt. Die neue Version hat einige zusätzliche Funktionen und soll vor allem mit der UMTS-Technologie ausgestattet sein, die ein deutlich schnelleres Surfen im Netz ermöglicht. AFP Germanwings-Chef: Preise bei Billigfliegern werden steigen15.06.2008 Die Kunden von Billigfliegern müssen sich auf weiter steigende Preise einrichten: Insbesondere Schnäppchenangebote würden in Zukunft zurückgehen, sagte der Chef des Billigfliegers Germanwings, Thomas Winkelmann, der \"Wirtschaftswoche\". Auch müssen Passagiere mit dem Streichen einzelner Flüge aus den Flugplänen oder der Einstellung ganzer Strecken rechnen: Viele Flüge rechneten sich aufgrund der hohen Treibstoffpreise auch trotz hoher Auslastung nicht mehr. Fliegen werde zwar günstiger als vor zehn oder 20 Jahren bleiben, \"aber die heutigen Durchschnittspreise werden steigen, um die Kerosinkosten zu kompensieren\".Aktuell machen die hohen Kerosinpreise den Fluggesellschaften laut Winkelmann auch zu schaffen, da viele Airlines ihre Tickets schon viele Monate im Voraus verkaufen. \"Die Flugzeuge sind voll. Aber voll heißt noch nicht profitabel\", sagte er. Viele Chartergesellschaften hätten beim Verkauf ihrer vor vielen Monaten noch mit einem Ölpreis von 80 Dollar je Barrel (159 Liter) oder weniger kalkuliert. Vor zehn Tagen war der Ölpreis innerhalb eines Tages um elf Dollar nahe an die 140-Dollar-Marke gesprungen. Am Freitag kostete ein Barrel Rohöl rund 135 Dollar. \"Damit rechnen sich viele Flüge nicht mehr\", sagte Winkelmann. Passagiere von Billigfliegern müssen schon seit geraumer Zeit steigende Preise in Kauf nehmen. Viele Gesellschaften berechnen immer mehr Dienstleistungen als Zusatzservice. So gibt es inzwischen etwa kaum noch Billigairlines, die ihre Kunden Gepäck ohne Gebühren aufgeben lassen. AFP Hunderte Stromanbieter verteuerten auch ihre günstigsten Tarife15.06.2008 Auch die günstigsten Tarife der örtlichen Stromversorger sind in den vergangenen zwölf Monaten teils deutlich teurer geworden. Insgesamt 688 sogenannte Grundversorger erhöhten ihre billigsten Tarife im Schnitt um 5,1 Prozent, wie das Verbraucherportal Verivox für die \"Bild am Sonntag\" errechnete. Von den hundert stärksten Erhöhungen fanden demnach mit 61 die meisten in Bayern statt. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) fürchtet genauso wie Konjunkturexperten angesichts der anhaltend hohen Energiepreise eine Abschwächung der Konjunktur und den Verlust von Arbeitsplätzen.Am stärksten erhöhte laut Verivox der Versorger F.X. Mittermaier & Söhne im bayerischen Isen die Preise für seinen günstigsten Tarif: Ganze 26 Prozent mehr mussten Kunden des Stromunternehmens demnach zahlen. Die Elektrizitätsversorgung der Gemeinde Gochsheim und die Gemeindewerke Markt Lichtenau verlangten in ihrem günstigsten Tarif jeweils 19 Prozent mehr. Noch teurer konnte es für Kunden werden, die nicht Strom zum günstigsten Tarif, sondern zum Grundversorgungstarif bezogen. Die höchste Steigerung im Grundversorgungstarif verzeichnete Verivox laut \"BamS\" bei den Gemeindewerken Markt Lichtenau mit 34 Prozent. Auch bei den Gemeindewerken Cadolzburg (32 Prozent) und der Elektrizitätsversorgung der Gemeinde Gochsheim (27 Prozent) sind die Preise in dieser Tarifgruppe stark angestiegen. Grundversorger sind meist die ehemaligen Monopolisten. Wer sich bei einem Einzug nicht in eine Wohnung nicht ausdrücklich für ein anderes Unternehmen oder einen anderen Tarif entscheidet, wird vom Grundversorger zum Grundtarif beliefert. Glos sagte der \"BamS\", dauerhaft hohe Energiepreise \"schlagen auf den privaten Konsum durch. Das bedeutet eine Schwächung unseres Wachstums.\" Ein dauerhaft zu hoher Ölpreis könne \"die ganze Weltwirtschaft durcheinander bringen\". \"Das würde sich dann auch auf die Arbeitsplätze in Deutschland auswirken\", sagte der Minister. Um dieser Entwicklung entgegenzusteuern forderte er \"eine noch höhere Energieeffizienz\" und die Förderung erneuerbarer Energien. Gleichzeitig müsse die Politik aber weiter auf die Atomkraft setzen und den Atomausstieg zurücknehmen. Auf den als relativ umweltfreundlich geltenden Energieträger Gas sollte Deutschland nach Ansicht von Glos hingegen nicht setzen. \"Wir dürfen die Nachfrage nach Gas nicht erhöhen. Im Gegenteil: Deutschland sollte nicht ständig neue Gaskraftwerke bauen\", sagte er der \"BamS\" weiter. Forderungen nach einem Aufheben der Bindung des Gaspreises an den Ölpreis, die für den steigenden Gaspreis mitverantwortlich gemacht wird, wies er in der \"Wirtschaftswoche\" zurück: Die Bundesregierung habe hier keine Kompetenz, da die Preisbindung in Verträgen zwischen Unternehmen vereinbart worden sei. Zudem zeigten die Beispiele von Ländern ohne Ölpreisbindung wie Großbritannien, das Gas dort nicht günstiger sei. Angesichts der steigenden Energiepreise rechneten auch Chefvolkswirte für dieses Jahr mit einem niedrigeren Wirtschaftswachstum und dem Verlust von Arbeitsplätzen. Wenn der Durchschnittpreis für ein Barrel Öl von 72 Dollar im Jahr 2007 auf 120 Dollar in diesem Jahr steige, \"bedeutet das einen Wachstumsverlust von 1,2 Prozent\", sagte Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz, der \"BamS\". Der Chefvolkswirt des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Volker Treier, sagte dem Blatt: \"Die hohen Energiepreise schaden der Konjunktur und bremsen den Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt. Schon die bis jetzt erfolgten Preissteigerungen kosten mindestens 0,5 Prozentpunkte Wachstum und damit umgerechnet 200.000 Arbeitsplätze.\" AFP |




















