Spiegel

SLD News Archiv Bauen & Wohnen



Archiv Bauen & Wohnen

Archiv Wirtschaft



SEITE 1

Seiten:  | 1 |  | 2 |  | 3 |  | 4 |  | 5 |  | 6 |  | 7 |  | 8 |  | 9 |  | 10 | 
 | 11 |  | 12 |  | 13 |  | 14 | 



Handwerk fürchtet Verluste für Minijobber durch die Steigerung der Sozialabgaben

Gemeinsam mit der Etatplanung für 2006 wurde auch ein Gesetz verabschiedet, durch das die pauschalen Sozialabgaben bei Mini Jobs von 25 auf 30 Prozent erhöht werden sollen.
Außerdem sollen dabei auch die steuerfreien Beträge für Zuschläge an den Wochenenden und Feiertagen, aber auch für Nachtarbeit entfallen, wenn ein Stundenlohn von 25 Euro überschritten wird. Experten sind der Meinung, dass durch diese massive Steigerung der Lohnkosten unter Umständen besonders im Handwerk mehr als 10.000 Stellen gefährdet sind, denn bisher war der Mini Job ein echter Erfolg, durch den Arbeitgeber weniger Kosten in Kauf nehmen mussten, während Arbeitnehmer sich ein Zubrot verdienen konnten. Dies soll nun mit diesem Gesetz zumindest doch teilweise anders werden und viele Unternehmen werden durch die gesteigerten Kosten sicherlich sogar gezwungen sein Stellen zu reduzieren.


Premium Badspiegel



AEG Haushaltsgeräte sind nicht mehr so gefragt

Als Reaktion auf eine geplante Schließung der AEG-Produktionsstätte in Nürnberg zum Ende des Jahres 2007 legten die dort angestellten Arbeiter zeitweilig ihre Arbeit nieder und protestieren.
Viele Kunden haben offensichtlich nicht zwischen Schließung und Verlagerung, was tatsächlich geplant war, unterschieden und daher auf den Kauf der Geräte aus diesem Werk verzichtet, teils vor allem aus Sorge um die Ersatzteile und aus Unsicherheit, was Fälle wie Garantie und Gewährleistung angeht. Die meisten Experten sind der Meinung, dass patriotische Gründe als Unterstützung der Angestellten eher eine untergeordnete Rolle gespielt haben sollen, vor allem lag der enorme Einbruch im Absatz der Geräte von AEG mit Sicherheit daran, dass viele in den Medien von diesem Streik gehört haben und daher eine endgültige Schließung vermuteten, durch die man als Käufer der Geräte natürlich durchaus eventuell vor Problemen stehen könnte. Immerhin streikten mehr als 1750 Beschäftigte und auch noch einige Mitarbeiter aus den Logistikzentren.


Badezimmerspiegel



Körzell wird DBG-Bezirkschef für Hessen-Thüringen

Stefan Körzell wurde für weitere 4 Jahre als Bezirkschef des Deutschen Gewerkschaftsbundes gewählt.
Die überwältigende Mehrheit von 86 Stimmen war für den 43 Jahre alten Mann aus Bad Hersfeld, nur zwei Stimmen waren gegen ihn. Für seine kommende Amtszeit kündige er an, dass er in den derzeit laufenden Tarifauseinandersetzungen der IG Metall hinter dieser stehe und einen konstruktiven Kurs einschlagen wolle. Die Betriebe würden in seinen Augen bereits mehr als genug Geld verdienen, mit den Beschäftigten sähe es allerdings anders aus und es würde Zeit, dass sich daran etwas ändert. Wenig vorher hatte der hessische Ministerpräsident Roland Koch als Gastredner gesprochen. Er kündigte an, dass er sich in Zukunft für längere Arbeitszeiten im öffentlichen Dienst einsetzen möchte, denn seiner Meinung nach seinen die Arbeitszeiten eine Frage der zweiten Kategorie, wenn es um Stellenabbau gehen würde, außerdem könne man durch längere Arbeitszeiten weitere finanzielle Probleme der Länder abwenden. Nicht seiner Meinung war dabei lediglich Michael Sommer, der Bundesvorsitzende des DBG. Dieser sagte, dass er weder eine Verlängerung der Arbeitszeiten noch Lohnkürzungen akzeptieren würde und sicherte der ver.di dabei seine volle Unterstützung zu. Außerdem betonte er auch, dass es zu einer Spaltung der Gewerkschaften, die inzwischen von vielen befürchtet wird, nicht kommen würde. Außerdem betonte er auch, dass die Länder an ihrer schlechten finanziellen Situation selbst Schuld hätten. Sowohl was die Befreiung der Körperschaftssteuer als auch eine Freiheit für Veräußerungsgewinne großer Unternehmen anginge ließen sich die Länder hohe Summen entgehen, obwohl man an dieser Stelle ruhig zugreifen könnte. Mehrfach betonte er, dass die meisten Angestellten den derzeitigen brutalen Kapitalismus mehr als satt hätten und der Ministerpräsident offenbar den Ernst der Lage verkennen würde. Körzell hingegen warf den Ländern vor allem vor, dass sie sich zu sehr auf Mini Jobs und Euro-Jobs zur Beseitigung der Arbeitslosenzahlen beschränken würden. Was die Beschäftigten, oder vielmehr die Arbeitslosen, wirklich bräuchten seien Stellen mit Sozialversicherungspflicht, vor allem aber wäre es auch nötig einen Mindestlohn für die Bereiche einzuführen, in denen die Tarife nicht gelten. Trotz der großen Anstrengungen für Angestellte hatten die Gewerkschaften deutliche Einbrüche in den Mitgliederzahlen, die sich aber laut Körzell langsam wieder erholen würden.


Spiegelleuchten


Seiten:  | 1 |  | 2 |  | 3 |  | 4 |  | 5 |  | 6 |  | 7 |  | 8 |  | 9 |  | 10 | 
 | 11 |  | 12 |  | 13 |  | 14 | 
 

Bad Spiegel Badezimmerspiegel Spiegelschrank günstig kaufen im Badspiegel Spiegelleuchten Spiegel mit Beleuchtung Online Shop