Archiv Bauen & Wohnen
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Vor Umschuldung eines Baudarlehens Varianten berechnen lassen24.02.2006 Vor einer Umschuldung sollte man sorgfältig die Alternativen ausrechnen. Bauherren, die beispielsweise Anfang 1999 ein Hypothekendarlehen mit zehnjähriger Zinsbindung aufgenommen haben, fragen sich jetzt, wie sie sich die derzeit sehr niedrigen Zinsen für eine Anschlussfinanzierung sichern können.Zunächst sollte sich der Darlehensnehmer mit seiner bisherigen Bank in Verbindung setzen. Denn diese muss mit einer vorzeitigen Umschuldung einverstanden sein, erläutert Andrea Hoffmann von der Verbraucherberatung in Leipzig. Allerdings: "Anders als beim Verkauf eines Hauses muss die Bank nicht den Wünschen des Kunden folgen." Meistens jedoch stimmten die Kreditinstitute einer solchen Umschuldung, bei der es allein um die Nutzung günstigerer Konditionen gehe, dennoch zu. Zugleich verlangten sie aber von den Darlehensnehmern eine Entschädigung dafür, dass der Kredit nicht bis zum vereinbarten Ende der Zinsbindung geführt wird. Im Allgemeinen spricht man hier von der Vorfälligkeitsentschädigung. "Diese beträgt oft einige tausend Euro", weiá Andrea Hoffmann. Nun stellt sich die Frage, ob es finanziell günstiger ist, anstelle der Zahlung der Vorfälligkeitsentschädigung ein Vorratsdarlehen zur šberbrückung der Zeit bis zum Zinsbindungsende aufzunehmen. Dieses wird auch als Forward-Darlehen bezeichnet. Hoffmann: "Man schlieát es heute ab, nimmt es aber erst in der Zukunft in Anspruch." Damit werden die aktuell günstigen Zinsen für die Zukunft gesichert. Diese Sicherheit hat allerdings ihren Preis. Die Stiftung Warentest ermittelte für Forward-Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung und Vorlaufzeit von drei Jahren einen durchschnittlichen Zinsaufschlag von 0,74 Prozentpunkten gegenüber einem Darlehen mit sofortiger Auszahlung. ©ddp Tore Geländer Welche Geräte sparen Strom?23.02.2006 Betagte Waschmaschinen verbrauchen oft unnötig viel Strom. Stehen dann auch noch Reparaturen an, kann sich der Kauf eines neuen Gerätes lohnen, wie die Deutsche Energie-Agentur (dena) berichtet. Hilfe bei der Auswahl gibt es im Internet unter stromeffizienz.de. In einer Gerätedatenbank finden sich Angaben zu Verbrauchswerten und daraus resultierenden Kosten für 365 Waschmaschinen.Einer Umfrage im Auftrag der Initiative Energieeffizienz zufolge ist die deutsche "Durchschnittswaschmaschine" 6,4 Jahre alt. Die Energieeffizenzklasse ist den Verbrauchern häufig unbekannt, wie die dena berichtet. Auskunft über die Effizienzklasse gibt das Energieverbrauchsetikett (EU-Label), mit dem seit 1998 die im Handel erhältlichen Waschmaschinen gekennzeichnet werden. Das EU-Label gibt es mit sieben farbigen Pfeilen von A bis G. Dabei kennzeichnet A einen niedrigen Energieverbrauch. ©ddp Badspiegel mit Beleuchtung Ratten und Mäuse wirkungsvoll bekämpfen07.03.2006 Ratten und Mäuse sind scheue Tiere. Doch wenngleich sich die Nager nur selten blicken lassen, sind sie fast überall. "Sie tummeln sich in Kellern, der Kanalisation, in Parks, Lagerhäusern und auf Bauernhöfen", sagt Volker Bräutigam vom aid Infodienst Verbraucherschutz Ernährung und Landwirtschaft.Die Schneidezähne der Tiere haben es in sich. Sie können selbst harte Kunststoffe und Metalle durchnagen. "Wie bedeutend die Bekämpfung der Schädlinge ist, wird oft unterschätzt", beklagen die Autoren der Broschüre. Denn Ratte und Hausmaus machen sich nicht nur über Materialien und Vorräte her, sondern können auch für Menschen und Nutztiere tödliche Krankheiten übertragen. Einen Ratten- oder Hausmausbefall festzustellen, geschweige denn ihm Herr zu werden, ist nicht leicht. Vorbeugen heiát daher die Devise. "Damit sich in der Kanalisation keine riesigen Rattenpopulationen sammeln, sollten Essensreste nicht über die Toilette entsorgt werden", mahnt Bräutigam. Um zu verhindern, dass die Tiere ins Haus eindringen, sollte man Durchschlupfmöglichkeiten schlieáen und Unterschlupfmöglichkeiten wie Gerümpel oder Brennholz in und um das Gebäude entfernen. Wer Tierfutter etwa für den Hund oder das Pferd lagert, muss dieses stets gut verschlieáen. Essensreste gehören in die Biotonne oder in einen geschlossenen Kompostierer. Haben sich Ratten oder Mäuse angesiedelt - der Befall ist erkennbar an Fraáschäden, Trittspuren oder Exkrementen -, ist schnelles Handeln Trumpf. Ein leichter Hausmausbefall lässt sich Experten zufolge oft mit Schlagfallen in den Griff bekommen. Beim Aufstellen gilt: Die Tiere sollen nicht zum Köder gelockt werden, sondern der Köder muss in den Aufenthaltsbereich der Tiere gebracht werden. Gut geeignet ist ein verdeckter, lichtgeschützter Platz. Als Köder kommen Brot, Walnussstücke, Rosinen oder Frischkäse in Frage. Eine Bekämpfung durch tierische Feinde ist bei Mäusen nur bedingt, bei Ratten kaum möglich: "Mit Katzen lässt sich eventuell verhindern, dass sich Ratten oder Mäuse ansiedeln, mehr aber in der Regel nicht", sagt Bräutigam. Denn die gelehrigen Nager stellen sich äuáerst schnell auf die tierischen Jäger ein. Vor allem gegen Ratten helfen nach Meinung der Fachleute letztlich nur chemische Bekämpfungsmittel (Rodentizide). Physikalische Geräte wie Schall oder Ultraschall seien wirkungslos. Mit ihnen lieáen sich Ratten und Hausmäuse nicht töten, vertreiben oder fernhalten. Da die üblichen, chemischen Mittel je nach Dosis in der Regel auch für andere Tiere und den Menschen giftig sind, müssen sie sorgsam eingesetzt werden. Bräutigam rät, einen professionellen Schädlingsbekämpfer hinzuzuziehen. Informationen über regionale Dienstleister gibt es beim Deutschen Schädlingsbekämpfer-Verband unter der Telefonnummer 0201/821850 und im Internet unter dsvonline.de). Bei guten Ködern ist der Nagerbefall nach zwei bis drei Wochen getilgt. Die Kadaver können über die grüne Tonne oder in mindestens 30 Zentimetern Tiefe im Erdreich entsorgt werden. Die Broschüre: "Was tun gegen Ratten und Hausmäuse?" ist beim aid-Infodienst unter der Bestellnummer 1517 für zwei Euro erhältlich(Telefon 0228/8499-0) und steht im Internet unter aid.de als Download zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es auch bei der Biologischen Bundesanstalt unter bba.de. © ddp Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden. Zitat von Sokrates |




















